Festgeldkonto

Informationen und Tipps zum Thema Festgeldkonten

Eine der beliebtesten Anlageformen der heutigen Zeit ist das Festgeldkonto. Hier entscheidet sich der Kunde, einen Betrag für eine festgelegte Zeit anzulegen. Als Gegenzug dafür, dass er bis zum Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer nicht auf das Vermögen zugreifen kann, gewährt ihm das Kreditinstitut besonders hohe Zinssätze. Ganz gleich, wie sich die Wirtschaft und somit auch die Zinsen entwickeln, wenn 5 Prozent vereinbart sind, bleibt dieser Wert über die komplette Zeit erhalten. Normalerweise gibt es zwei Arten, den Zinsertrag zu verwenden. Entweder man lässt sich den Betrag ausschütten, das heißt, man bekommt die Zinsen auf ein Girokonto gutgeschrieben, oder die Rendite fließt ebenfalls in das Festgeld mit ein. So erhöht sich das Grundkapital und der Zinsertrag wächst noch weiter an.

Ein Festgeldkonto lässt sich nicht für den herkömmlichen Zahlungsverkehr verwenden. Lastschriften und Überweisungen auf ein Fremdkonto sind nicht erlaubt. Das Geld muß fest für die Bank kalkulierbar deponiert werden. Entscheidet man sich, sein Geld auf einem Festgeldkonto anzulegen, sollte man sich vorher genau überlegen, mit welcher Bank man zusammenarbeitet und vergleichen. Die Gebühren unterscheiden sich je nach Anbieter erheblich. Wer vorschnell handelt, zahlt hinterher vielleicht mehr. Diese Art der Geldanlage eignet sich perfekt für die Versorgung der eigenen Kinder. Beginnt man ab der Geburt damit Geld einzuzahlen, kann die Tochter oder der Sohn zum 18. Geburtstag den Führerschein bezahlen und sich ein Auto kaufen.

Der größte Vortel eines Festgeldkontos für den Kunden ist der, dass man verhältnismäßig hohe Zinsen für sein eingezahltes Guthaben bekommt. Die sogenannte Rendite liegt weit über dem Niveau eines Sparbuches, weshalb immer mehr Menschen ihr Geld auf einem Festgeldkonto für sich "arbeiten" lassen. Der Zinseszinseffekt bringt Jahr für Jahr einen ordentlichen Schub in die Kapitalbildung. Gerade konservative Anleger entscheiden sich häufig für diese Möglichkeit des Zinsertrages. Durch die Wirtschaftskrise haben die Kunden angefangen zu vergleichen und der Faktor Sicherheit wird bestimmt eine tragende Rolle spielen, wenn man sich die Entwicklung des Festgeldmarktes genauer ansieht. Risikogeschäfte sind rückläufig, da die Gesellschaft wieder zu stabileren Geldanlagen tendiert.

Ein Festgeldkonto bringt hohe Planungssicherheit mit sich. Sowohl für die Bank, also auch für den Kunden. Man weiß ganz genau, dass man nach Abschluss eines Vertrages beispielsweise in zehn Jahren einen bestimmten Betrag ausgezahlt bekommt. Die Verzinsung wurde ja eindeutig festgelegt. Nach Abzug der Gebühren, die alle Banken für die Verwaltung des Kontos einbehalten, erhält man sein eingezahltes Geld und die Zinsen auf sein Konto überwiesen. Gerade in Krisenzeiten, wenn die Zinsentwicklung nicht genau hervorsehbar ist, eignet sich ein Festgeldkonto hervorragend, um sein Geld gewinnbringend anzulegen.

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